In den Wochen vor den Weihnachtsferien drehte sich im Sachunterricht der vierten Klasse alles um die spannende Welt der Elektrizität. Die Schülerinnen und Schüler gingen der Frage nach, wie der Strom eigentlich in die Steckdose kommt.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch von Herrn Bein, einem Experten der Firma Westnetz. Er erklärte den Kindern anschaulich, welchen weiten Weg der Strom zurücklegt, bevor er bei uns zu Hause aus der Steckdose kommt. Die Kinder erfuhren, dass der Strom im Kraftwerk erzeugt wird und dann über dicke Hochspannungsleitungen und Umspannwerke bis in unsere Straßen fließt. Herr Bein brachte eine Menge spannender Arbeitsgeräte und echte Ausrüstungsgegenstände mit, die die Kinder sogar aus der Nähe betrachten durften.
Besonders beeindruckt zeigten sich die Viertklässlerinnen und Viertklässler von den verschiedenen Stromleitungen und massiven Sicherungen, die Herr Bein zur Ansicht dabei hatte. Er erklärte geduldig, wie eine Sicherung funktioniert und warum sie so wichtig ist, um Unfälle und Brände zu verhindern. Die Kinder lernten, dass Strom zwar sehr nützlich, aber bei falschem Umgang auch gefährlich sein kann.
Dann hieß es für die Schülerinnen und Schüler einen eigenen Stromkreis bauen. Zuerst untersuchten die Kinder die verschiedenen Bauteile. Sie betrachteten Batterien, kleine Glühlampen, Fassungen und bunte Kabel ganz genau. Danach hieß es: Ausprobieren! Mit viel Geduld und Fingerspitzengefühl versuchten die jungen Forscherinnen und Forscher, einen geschlossenen Stromkreis aufzubauen. Die Freude war riesig, als nach einigem Experimentieren die ersten Lämpchen hell leuchteten.
Anschließend wurde es noch kniffliger. Die Kinder lernten, wie man einen Schalter in den Stromkreis einbaute, um das Licht gezielt an- und auszuschalten. Sie testeten verschiedene Materialien auf ihre Leitfähigkeit und fanden heraus, dass Metalle wie Messing oder Kupfer den Strom leiteten, während Plastik, Holz und Glas den Fluss unterbrachen.
Dank der praktischen Versuche und des Expertenbesuchs wurde die Physik für alle greifbarer.
